Der Anfang


Vorläufer des heutigen Bergvereins ist der 1870 von Bernhard Gilles gegründete Bergkulturverein, der im Jahr 1871 erste Schritte zur Aufforstung und Verschönerung des Schlossberges unternahm. Nach dem unerwarteten Tod von Gilles im Jahr 1877 löste sich der Verein jedoch bald auf.

 

Gründung

Stattdessen gründete man am 10. Juni 1893 den sogenannten Bergverein, der sich zum Ziel gesetzt hatte, den bis dahin brachliegenden Schlossberg zu bepflanzen und zu pflegen und so zum Anziehungspunkt für die Regenstaufer Bevölkerung zu machen.

Die Vorstände ab 1893


Anton Khann           1893 - 1896
Josef Amann            1896 - 1898
Franz Krug               1898 - 1902
Georg Puchner        1902 - 1905
Franz Rampfer         1905 - 1906
Hans Weigert           1906 - 1925
Eduard Strasser       1925 - 1930
Alois Fröhlich           1930 - 1935
Otto Schmidt           1933 - 1945
Nachkriegszeit         1945 - 1951
Hans Hoffmann       1960 - 1973
Hans Schwarz          1973 - 1994
Michael Bäuml         1994 - 2009
Alexander Trägner  2009 - 2013
Matthias Brandl       seit 2013

"Der Schloßberg"

Die Zeiten sich wandeln, die Völker vergehn
die Sterne verlassen die Bahnen
wir sehen zu Staubdie Geschlechter vergehn,
verschwunden sind mächtige Ahnen;
Ihre Burgen auf felsige Zinnen erbaut,
die trutzig weit in die Lande geschaut,
sind heut zerfallen - an deren Statt
sich neues Leben entfaltet hat:
Ein hoher Walddom tat sich auf,
auch ob dem alten Regenstauf.


Georg Roßkopf
Regenstauf, 23. Mai 1926

Vorkriegszeit

Die Mitgliederzahl 1902 betrug 52 Personen. Das Hauptaugenmerk war die Ausbesserung der Wege und Anlagen. Auch die Erste Blockhütte wird erbaut. Nach 1912 wurde der Burgbrunnen bis in eine Tiefe von 80 Metern gegraben, bei der Funde aus dem 16. Jahrhundert zu Tage kamen.  Während des ersten Weltkriegs haben die Anlagen sehr gelitten, die Kreuzwegstationen waren demoliert. Im Anschluss folgten Wiederaufbau und Neuanpflanzungen.
Der erste Bergwirt startete 1926 sein Tun. Bis zum Anfang des Kriegs kümmerte sich der Bergverein um seine Anlagen und bewirtschaftete den Wald.

Während und nach dem Krieg

Dabei dienten die Keller in den Bergen als Schutzräume. Die Bewaldung wurde über die Jahre immer weiter zerstört, bis kurz vor Kriegsende der Turm durch einen Fliegerangriff zur Ruine zerstört wurde. Erst im Jahre 1951 trafen sich wieder Personen in der Schloßbergwirtschaft, um einen neuen Vorstand zu bestimmen.

Nach 1951

Der Wiederaufbau des Turms und der Kreuzwegstationen wurde begonnen. Viel Hilfe aus der Bevölkerung wurde erfahren, wodurch die Arbeiten schnell vorangingen. In den Jahren danach kümmerte sich der Bergverein um den Berg, seine Bepflanzungen, den Vogelschutz, neue Sitzbänke und noch vieles mehr. 
Dies ist im Detail in der Bergchronik nachzulesen.