Der Schlossberg ein Natur und Vogelparadies
Im Jahre 1952 wurden auf dem Schloßberg die ersten Holznistkästen aufgehängt. Später ging man zu den haltbareren Holzbetonnistkästen über, von denen bis zum heutigen Tag etwa 115 Stück auf dem Schloßberg hängen und von den Vögeln gerne angenommen werden. Viele selten gewordene Arten kann man hier noch antreffen. Wir hoffen, das der Schloßberg als Landschaft - und Vogelschutzgebiet erhalten bleibt, Dank Beiträge unserer Mitglieder.
Ringelnatter beim Besuch einer Vogeltränke am Schloßberg
Der Bergverein hat wieder für die Vogelwelt auf dem Berg 28 neue Nisthöhlen gekauft. Unter anderen Baumläuferhöhlen, Zaunkönigkugeln, eine Spechthöhle (Projektkasten) und weitere Nistkästen für andere Vogelarten. Diese werden bei den nächsten Jugend und Arbeitseinsätzen rund um den Schloßberg aufgehängt.
Unsere Vogeltränke auf dem Turmplatz im Juli 2021
Ringelnatter entdeckt beim Schloßbergspaziergang
Vogel des Jahres 2022 der Wiedehopf
Er ist einer der auffälligsten heimischen Brutvögel. Sein dunkler Schnabel ist bis zu sechs Zentimeter lang. Kopf, Nacken und Hals sind wie seine Scheitelfedern orange-braun gefärbt. Die Spitzen der Scheitelfedern sind schwarz. Der Rücken und breiten Flügel sind schwarz-weiß gebändert, die Schwanzfedern schwarz. Der Wiedehopf benötigt halboffene bis offene insektenreiche Landschaften. Weinberge, Obstgärten und Böschungen mit lockerer Vegetationdecke nutzt er gerne. Er ist ausschließlich in wärmeren Regionen verbreitet. In erster Linie ernährt er sich von größeren Insekten und deren Larven. Der Wiedehopf frisst gerne Käfer, Grillen, Heuschrecken und Schmetterlingsraupen, aber auch Spinnen, Regenwürmer und Eidechsen stehen ab und zu auf seinem Speiseplan. Wenn Gefahr droht, scheiden Weibchen und Jungvögel ein übel riechendes Sekret aus ihrer Bürzeldrüse aus, um Feinde am Nest zu verschrecken.

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